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Forum www.handballschiri.com Allgemeines Allgemeines Board Der jährliche Krampf – oder: gut geschummelt ist halb bestanden |
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Thema: [ - Antworten - ] |
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| 14.12.2006, 11:05 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Jens, ich habe mich sehr gefreut, deinen positiven Kommentar zu lesen. Zu eurer Leistung in Grünberg und auf der Matte herzlichen Glückwunsch! Und dennoch - oder gerade deshalb: Ist es nicht schlimm, wenn es stimmen sollte, dass Gespanne in der HHV-Oberliga pfeifen, ohne den Lauftest erfolgreich absolviert zu haben? Das dürfte im Sinne der Gleichbehandlung aller nicht vorkommen, oder? Und wenn der Lauftest - wie du schreibst - ein Zeichen für die Fitness ist, dann sind die ohne Lauftest zumindest körperlich nicht fit, oder? Nix für ungut - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 15.12.2006, 19:28 Uhr JB Posts: 5 Rang: Frischfleisch | Hallo Carlo, zunächst einmal eine kleine Korrektur: der Lehrgang war natürlich in Diez/Limburg und nicht in Grünberg, wie von mir angegeben. Und bei diesem Lehrgang haben alle SR den Lauftest bestanden, und zwar ohne zu schummeln. Im letzen Jahr hatten SR den Cooper-Lauftest abgebrochen, diese wurden dann aber auch in den C-Kader zurückgestuft. Der HHV hat sich völlig korrekt und konsequent verhalten. Die entscheidende Frage ist aber eine ganz andere: Führen Verschärfungen des Lauftests oder Regeltest automatisch zu bessen Schiedsrichterleistungen auf dem Feld? Ich glaube eher nicht. Viel wichtiger ist die Betreuung der SR während eines Spiels durch neutrale Beobachter. Das hat uns eine Menge gebracht, sofern man lernwillig ist und die Kritik auch annimmt. Über die Punktezahl kann man sich immer streiten, wir waren mit unseren Beobachtungen bisher sehr zufrieden. Alles das, was die Beobachter angemerkt hatten, war vollkommen korrekt. Womit wir beim Thema Beobachtungen wären: In einem anderem Thema sind viele SR unzufrieden mit der Anzahl Ihrer Beobachtungen. Ich finde, der HHV macht derzeit das beste aus den gegebenen Umständen. Natürlich wäre es wünschenswert, die Anzahl der Beobachtungen zu erhöhen, aber das kostet erstens Geld, und zweitens fallen gute Beobachter nicht vom Himmel. Man müsste also das Budget deutlich erhöhen und weitere Personen qualifizieren. Ob das so einfach geht, glaube ich nicht. Es gibt ja noch die Vereinsbeobachtungen + Zeitnehmerbeobachtungen. Die bekommt jedes Gespann. Auch hier kann man sich streiten, ob das objektiv ist (ist nicht sowieso alles subjektiv?), jedoch gleicht sich vieles über die gesamt Saison aus, so dass man schon sagen kann, ob ein Gespann gut oder eher schlecht ist. Wie könnte denn Deiner Meinung nach die Qualität der SR-Leistung verbessert werden? Gruß Jens [ Zitatantwort - edit ] |
| 16.12.2006, 10:03 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Jens, wenn du die PPP "Leistung muss sich wieder lohnen" - oder so ähnlich - auf dem handballschiri aufmachst und dir anschaust, dann bekommst du Antworten auf deine Frage hinsichtlich der Leistungsverbesserung. Wir brauchen technisch und pädagogisch/psychologisch hoch qualifizierte Ausbilder, Begleiter, Beobachter - davon sind wir weit entfernt. Es fehlt an der Technik, der Pädagogik und Psychologie, es fehlt an geeigneten SR`n, die - gut ausgebildet - Verantwortung übernehmen. Die heute in den Verbänden unterhalb des DHB Tätigen sind mehr oder weniger alle guten Willens, aber weit davon entfernt, professionell arbeiten zu können. Du ahnst sicher schon, worauf ich das zurück führe. Und du hast Recht: So lange uns SR`n Idealismus gepredigt und ungenügend Geld zur Verfügung gestellt wird, wird sich nichts ändern. Seid dennoch nicht geknickt - alles wird gut! Ciao - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 16.12.2006, 21:16 Uhr JB Posts: 5 Rang: Frischfleisch | Tja Carlo, so sieht`s eben aus: Der HHV hat eben auch begrenzte Ressourcen bezüglich Geld und Personal. Nicht zu vergessen die ganzen ehrenamtlichen Funktionäre, die viel Zeit investieren, ohne entsprechend bezahlt zu werden. Ich habe Deine Präsentation gelesen und finde, dass Deine Denkansätze in die richtige Richtung gehen, jedoch sehe ich derzeit nicht, wie das der HHV realisieren kann. Es ist eben kein Geld und Personal da. Also bleibt für uns doch nur übrig, erstmal kleinere Brötchen zu backen und das beste aus der gegenwärtigen Situation zu machen. Da ist eben Eigeninitiative gefragt. Als wir im Bezirk angefangen haben zu pfeifen, hatten wir auch keine offiziellen Beobachtungen. Wir haben aber erfahrene SR gebeten, unsere Leistungen zu beurteilen. Das hat eine Menge gebracht. (Das ist nur ein kleines Beispiel, wie man etwas verbessern kann ohne großen Aufwand.) Mich würde mal interessieren, wie das in den anderen Verbänden läuft. Vielleicht würde es etwas bringen, wenn man die besten Elemente der einzelnen Verbände herauspickt und zu einem einheitlich Gesamtkonzept zusammenfügt (der berühmte Blick über den Tellerrand). Die große Preisfrage, was denn gute Elemente sind, kann ich hier nicht pauschal beantworten. Hier sind mit Sicherheit weitere Diskussionen und Ideen notwendig. Ich bin aber der Meinung, wenn man das offensiv angeht, bekommt man auch gute Ergebnisse, von denen sich bestimmt einzelne kleine Punkte ohne viel Aufwand schnell umsetzen lassen. Gruß Jens [ Zitatantwort - edit ] |
| 18.12.2006, 08:45 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Jens, ich respektiere deine Meinung und bewundere deine Einstellung. Auch der Vorschlag, die guten Praktiken aus allen Verbänden zu bündeln und zu einem besseren Ganzen zu machen, ist ideal - aber leider auch zu blauäugig. Du kannst das nicht wissen, bist eben noch nicht so lange dabei, wie ich vermute. Tatsache ist, dass wir SR über unsere Tätigkeit viel Geld in die Verbandskasse(n) spülen, doch wird es leider nicht nur für uns verwendet. Wenn denn z.B. der HHV "begrenzte Ressourcen" hat, dann gibt es auch Leute, die diese Ressourcen begrenzen. An dieser Stelle wird immer wieder behauptet, die Vereine würden finanziell ruiniert, wenn sie mehr für SR zahlen müssten. Dagegen hat únser Dachverband mit Hans Thomas und Peter Rauchfuß an der SR-Spitze vorgemacht, wie`s gehen kann. Ihr Motto an die Vereine hieß und heißt: Wollt ihr Qualität, müsst ihr dafür auch etwas tun! Und - siehe da: Die Vereine haben`s begriffen, gehandelt und die SR-Qualität in der Bundesliga ist deutlich verbessert worden; man kann - endlich - sagen, dass unsere BL-SR leistungsgemäß bezahlt werden. Wie aber sieht es "unten" aus: Da werden die Bezirke größer geschnitten und damit der zeitliche Aufwand für uns SR erheblich ausgeweitet, ohne dass auf der Ebene der Spielleitungsentschädigungen dieser Entwicklung Rechnung getragen wurde und wird! Ein Neuling ist auf diese Weise bei uns im Bezirk Mitte für ein Schülerspiel bis zu 5 Stunden unterwegs, bekommt 2 oder 3 Euro Spielleitungsentschädigung plus 9 Euro Spesen. Und wird auf der Platte von den in der Regel wenigen Zuschauern häufig angemacht ohne Ende. Nicht sehr viel anders sieht das für die Einzel-SR und Gespanne in den Bezirksligen und höher aus. Summa summarum: Es kann nicht sein, dass die Masse der SR es sich leisten können muss zu pfeifen. Doch genau dies ist der Fall - und das muss sich ändern, wenn wir guten Nachwuchs gewinnen wollen. Zum Schluss ein Traum: SR werden auch in den Bezirken und Landes- wie Regionalverbänden leistungsgemäß bezahlt. SR-Neulinge interessieren sich für den Job, sprechen ihre Vereine an und wollen SR werden... Wie gesagt, ein Traum. Ciao - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 18.12.2006, 11:33 Uhr Thorsten Posts: 16 [Moderator] | Hallo zusammen, wie man sieht ist das ganze ein Thema, welches doch die Gemüter bewegt. Gut so. Ich möchte zu den Diskussionen noch ein paar Bemerkungen loswerden. Hinsichtlich der Thematik Geld in Verband und Bezirk, war es mir neu, dass hier Gelder tatsächlich zurückgehalten werden. Das jedoch genug Geld da wäre, wenn Verband und Bezirk zusammenarbeiten würden, das war mir sehr wohl bekannt. Zum Beispiel hat der Bezirk wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls weit über 30.000 € eingenommen. In einem meiner Berichte hatte ich ja angeregt, dass der Verband die Zusammenarbeit suchen muss um eine weitreichende Ausbildung und somit Qualität der Schiedsrichter zu gewährleisten. So könnte mit dem Geld z.B. die Beobachtungen flächendeckend realiesiert werden. Darüber hinaus müssen die Vereine für die Meldung einer aktiven Mannschaft ab Bezirk B (?) insgesamt zwei Schiedsrichter stellen (Erfüllung Schiedsrichtersoll). Bei den Damen beispielsweise werden aber bis zur BOL lediglich Einzelschiedsrichter angesetzt! Vereine die nur wenige Mannschaften haben werden hier ganz klar benachteiligt. Zudem stelle man sich mal vor, wenn alle Arbeitnehmer seit mehr als zehn Jahren keine Gehaltsanpassung mehr erhalten hätten, dann hätte selbst Deutschland das Streikniveau von Frankreich erreicht. Aber uns Schiedsrichtern mutet man genau das zu. Im Gegenteil: Vor der Euroumstellung hat man 70 Pfennig für den KM erhalten. Jetzt sind es nur noch 30 Cent / KM !!!! Ich denke schon, wir alle sollten etwas kritischer werden und unsere durchaus vorhandene Macht endlich mal ausnutzen. Mich würde mal die Reaktion des Verbandes und der Vereine Interessieren, wenn an einem Wochenende kein einziger Schiedsrichter erscheint!! Gruß Thorsten [ Zitatantwort - edit ] |
| 19.12.2006, 08:26 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Thorsten, es war in meiner Funktionärszeit immer eine Forderung, die seitens der SR eingenommenen Gelder auch für SR zu verwenden. Dies geschieht natürlich nicht, so lange wir nicht Leute in die Präsidien entsenden, die dort das Interesse der SR vertreten. Zum Bezirk Mitte muss man sagen, dass hier vergleichsweise vorbildliche Arbeit geleistet wird. Du kennst sicherlich das Betreuungskonzept für Neulings-Gespanne, das natürlich noch seine Macken hat, aber im Grundsatz der richtige Ansatz ist, um Qualität zu bekommen. Auch ich habe schon oft an einen "Generalstreik" gedacht, glaube aber kaum, dass alle unsere Kameradinnen und Kameraden solidarisch sein würden. Besser wäre es, wir SR würden uns aus der Fessel der Vizepräsidenten Spieltechnik befreien und eine eigene Interessenvertretung wählen, die dann als unabhängiger Partner der Präsidien für die Belange der SR verantwortlich wäre. Aber auch das wird ein Traum bleiben, befürchte ich. Ciao - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 28.01.2007, 14:34 Uhr Lars Posts: 97 [Administrator] ![]() | Moin! Ein kurzes UPDATE zum Thema: Auf der Schiedsrichtersitzung vom 19.01.07 wurde verkündet, dass Schiedsrichter, die den Lauftest (egal ob Jo-Jo-Test oder 2400m-Lauf) nicht bestehen, in der nächsten Saison (2007/200 nicht pfeifen werden, bis sie den Test erfolgreich absolviert haben.Außerdem sollen bei den Tests mehr Personen eingesetzt werden, die die Richtigkeit des Tests überwachen und schummeln somit nicht mehr möglich ist. Aus dem Plenum kam die Frage, ob der Lauftest nicht gemacht werden muss, wenn man ein entsprechendes Schiri-Amt bestreitet. Auch hier wurde klar gesagt, dass JEDER Schiedsrichter den Lauftest bestehen muss. Man darf gespannt sein ... Lars [ Zitatantwort - edit ] |
| 06.02.2007, 21:20 Uhr JB Posts: 5 Rang: Frischfleisch | Hallo Carlo, gespannt bin ich auch. Nun ja, ich denke, der HHV wird nach wie vor nicht auf gute, erfahrene Gespanne verzichten. Selbst wenn diese den Cooper-Test um ein paar Sekunden verfehlen sollten. Der Cooper-Test soll ja ab nächster Saison Voraussetzung für alle Gespanne sein, die Oberliga pfeifen wollen. Also nix JOJO... Und 2min pro Runde sollten doch mit etwas Training machbar sein. Wobei ich der Meinung bin, dass der Cooper-Test nur die Grundkondition abprüft. Für die Schnelligkeit könnte man ja zusätzliche Sprint-Tests einführen..... Bis dann Jens [ Zitatantwort - edit ] |
| 07.02.2007, 08:01 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Jens, da bin ich ganz anderer Meinung als du; wenn der Cooper-Test die Voraussetzung ist für den Einsatz in der Oberliga, dann muss er a) tatsächlich gelaufen, b) in der entsprechenden Zeit geschafft werden. Der Cooper-Test ist im Übrigen nicht sportartspezifisch, während der Jo-Jo-Test diese Bedingung erfüllt, wurde er doch im Auftrag der dänischen SR-Vereinigung von der Kopenhagener Uni entwickelt. Bei meinem Einsatz als SR-Betreuer während der WM - Vorrunde in Wetzlar habe ich die IHF-Kollegen nach ihrem Kondi-Test befragt. Man höre und staune: Sie laufen nicht mehr den Cooper-Test, sondern den Shuttle-Run! Und der ist in der Tat eher sportartspezifisch, denn er besteht aus Sprints, die in immer kürzer werden Zeitabständen zu laufen sind. Dabei heißt es am Ende eines jeden Sprints, sich umzudrehen und erneut zu starten. Im Vergleich zum Jo-Jo-Test fehlen das Rückwärts- und Seitwärtslaufen. Der Shuttle-Run ist auch beim DHB dabei, den Cooper-Test abzulösen. Ciao - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 07.02.2007, 11:18 Uhr Thorsten Posts: 16 [Moderator] | Moin, cool, das wäre was für mich, da ich nicht so gerne "Langstrecken" laufe. Sprints liegen mir da schon besser ;-) Und zu Jens: "...wenn der Test um ein paar Sekunden überschritten ist, ist das bei erfahrenen Schiedsrichter kein Problem.." ??????? Was soll das denn? Da fängt es doch an. Wann gilt man als erfahren? Wenn man einen Posten begleitet ist man dann etwa erfahrener? Wer beurteilt ob Du erfahren bist oder nicht?..... Ist ein erfahrener Schiedsrichter, der mittlerweile DHB-Sekretär/Zeitnehmer ist und lautstark behauptet ein nicht eingetragener Spieler sei zu disqualifizieren, wirklich erfahren? (kleiner Insider, ist uns letzte Woche in Hüttenberg passiert) Offen gestanden liegt genau hier das Problem. Wenn ein Gespann sich durch die Leistung qualifiziert dann ist es ok. schaffen sie aber den Test nicht in der erforderlichen Zeit, sind sie eben nicht qualifiziert und weisen eindeutige defizite auf. Und dann haben sie in der höheren Klasse nichts verloren, basta!! Gruß Thorsten [ Zitatantwort - edit ] |
| 07.02.2007, 18:14 Uhr JB Posts: 5 Rang: Frischfleisch | Hallo Torsten, bitte erst genau lesen: Ich habe nur gesagt, dass ich denke, dass man beim HHV bei den älteren Gespannen, die ja nun wieder Cooper-Test laufen sollen, etwas großzügiger sein wird. Ich habe nicht gesagt, dass das OK ist. Wenn, dann gleiches Maß für alle. Aber warten wir es erstmal ab, bevor wir hier unnötig spekulieren. Das mit dem Zeitnehmer ist natürlich ein Knüller. Aber es soll sogar immmer noch SR geben, die den Hochball noch ausführen lassen... Hallo Carlo, wenn man den Cooper-Test gegen den Shuttle-Test austauscht, hätte man natürlich ein "fieses" Sortierkriterium weniger. Vielleicht übernimmt man ja dann den Fitness-Test für DFB Fußball-SR: 1) Sechs 40m Sprints: max. Zeit je Sprint: 6,2 sec (90sec Pause zwischen den Sprints) 2) Zehn (!!!) 400m Stadionrunden: Im Wechsel: 150m in 30sec, dann 50m in 30 sec, .... Da qualmen dann die Socken.... Bis dann Jens [ Zitatantwort - edit ] |
| 08.02.2007, 08:07 Uhr Carlo Posts: 13 Rang: Stallbursche | Moin Jens, dein Vorschlag bezüglich des DFB-Tests ist zwar informativ, und qualmende Socken sind natürlich stets interessant, aber unsere Anforderungen sind unterschiedlich im Fuß- bzw. Handball: Im Fußball kommt es auf läuferische Grundkondition an, während wir es im Handball doch mit wesentlich mehr Schritt- bzw. Laufkobinationen auf engerem Raum zu tun haben. Ganz zu schweigen von der Entscheidungsdichte in 2 x 30 Minuten. Deshalb bleibe ich dabei: Der dänische Jo-Jo-Test ist das Beste, was wir derzeit haben. Danach kommt für mich der Shuttle-Run. Und irgendwo in der Tiefe des Raumes sehe ich den Cooper-Test... Ciao - Carlo [ Zitatantwort - edit ] |
| 29.07.2007, 23:16 Uhr danielxyz Posts: 1 Rang: Frischfleisch | ################################################## hallo Leute, der letzte eintrag ist vom 08.02.2007... lebt ihr hier noch? lg daniel PS: ich bin ertser Befürworter einer verbandsübergreifenden Änderung des Lauftests: Ich will den Shuttle-Run, der Jo-Jo ist zu "schummelanfällig" und birgt auch Verletzungsrisiko beim Test in der Halle, denke ich... [ Zitatantwort - edit ] |
| 20.09.2007, 08:14 Uhr todde1973 Posts: 12 Rang: Stallbursche | Hallo, auch wenn das Thema "alt" ist, mal was von meiner Seite dazu. Vorweg: Ich bin SR im HV Westfalen. Dort gibt es neben Förder-und Standardkadern einen Oberliga- und einen Verbandsĺiga-Kader. Ab dieser Saison (2007/2008 ) kann ein Gespann grundsätzlich nur dann aufsteigen, (sowohl von der VL in die OL als auch von der OL in die Regionalliga) wenn beide SR den Lauftest in einer Zeit von maximal 12:00 geschafft haben. Generell muss der Lauftest in 14:00 geschafft werden, um nicht durchzufallen ("Durchfallen" hieße, dass man aus dem Kader absteigt). Allerdings gibt es dann entsprechende Minuspunkte. Weiterhin gibt es den Regeltest, basierend auf dem offiziellen IHF-Regelfragenkatalog. 30 Fragen hieraus sind in 45 Minuten zu beantworten - in Einzelarbeit! Allerdings werden die Fehler der beiden SR eines Gespannes addiert und dann der Mittelwert gebildet. Insgesamt muss das Gespann so auf 70% richtiger Antworten kommen, um nicht durchzufallen (auch hier gibt es natürlich für Falschantworten Minuspunkte). Schummeln ist sowohl beim Laufen als auch beim Regeltest kaum möglich. Insbesondere die Laufzeiten werden strengstens von mehreren Personen kontrolliert. Ihr seht, die Gewichtung des Lauftestes ist also durchaus stark. Ob das sinnvoll ist oder nicht, mag jeder selbst beurteilen. (Da ich aus persönlichen Gründen keine Vorbereitung auf das Laufen hatte, habe ich die 12:00 nicht geschafft. Somit bin ich natürlich ein absoluter Gegner dieser Regelung... ) [ Dieser Beitrag wurde von todde1973 am 20.09.2007 editiert. ] [ Dieser Beitrag wurde von todde1973 am 20.09.2007 editiert. ] [ Zitatantwort - edit ] |
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